24 Feb

OneNote auf der didacta 2018: Wieder was gelernt …

Europas größte Bildungsmesse geht zu Ende. Dank Microsoft Education durfte ich die didacta 2018 als „Speaker“ miterleben und ganz viele schöne Erlebnisse sammeln. Vor allem meine OneNote-Workshops waren ein echter Publikumsmagnet. Das Thema hat so viele interessierte Lehrer angelockt, dass die Sitzplätze kaum ausgereicht haben. Immer wieder bildeten sich große Menschen-Trauben um den Microsoft-Stand. Mit so einem Ansturm hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet!

In diesem Blog-Artikel sammle ich meine wichtigsten Erkenntnisse von der didacta 2018 mit den häufigsten Fragen zu Microsoft OneNote im Bildungsbereich.


OneNote wird immer populärer!

  • Ganz klar: OneNote wird unter Lehrern und an Schulen immer bekannter und beliebter. Zu Beginn meiner Workshops frage ich gerne ab, wer denn OneNote überhaupt schon kennt. Vor zwei, drei Jahren habe ich dabei nur vereinzelte Handzeichen wahrgenommen. Auf der didacta wiederum hatten schon rund zwei Drittel der Workshop-Teilnehmer erste Berührungspunkte mit der Software. Dass der Bekanntheitsgrad von OneNote stetig steigt, bestätigen mir übrigens auch die wachsenden Abrufzahlen in diesem Blog sowie die vielen Seminar-Anfragen von Schulen und Bildungseinrichtungen aus ganz Deutschland.
  • Immer mehr Schulen setzen auf Office 365. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Lehrer überhaupt auf OneNote aufmerksam werden und sich vorstellen können, dieses mächtige Werkzeug gemeinsam mit Kollegen und / oder Schülern zu nutzen. Ein Aha-Effekt ist oft auch, dass die OneNote-Apps mittlerweile für die wichtigsten Betriebssysteme kostenlos verfügbar sind – also nicht nur für Windows, sondern auch für iOS und Android. Die bestehenden Unterschiede der Versionen sind leider manchmal verwirrend. Im Einsteiger-Blog stelle ich die verschiedenen Versionen im Vergleich vor.
  • Es gibt teilweise große Unsicherheit unter Lehrern, die ich in den Beratungsgesprächen am Microsoft-Stand mehrmals am Tag erlebt habe: Wie ist das mit dem Datenschutz? Muss ich wirklich die Cloud nutzen? Wie sicher sind meine Notizen in OneNote? Das Problem: Bildung ist Ländersache, die Bestimmungen der Bundesländer sind ganz verschieden, die technischen Voraussetzungen an den Schulen vor Ort unterscheiden sich enorm … Die Digitalisierung ist eben auf allen Ebenen ein riesiger Prozess, der alle Beteiligten – auch die Politik – fordert. Viele Schulen haben sich schon auf den Weg gemacht, auch wenn bestimmte Antworten noch ausstehen. Hier werde ich demnächst versuchen, mit weiteren Blog-Artikeln zur Aufklärung beizutragen.
  • Der Bedarf an Schulungen und Praxis-Tipps ist riesig! Technikaffine Menschen setzen sich ja gerne selbstständig mit OneNote auseinander und entdecken die Funktionen auf eigene Faust. Aber es gibt eben auch viele Lehrer, die bei den ersten Schritten an die Hand genommen werden wollen. Kein Wunder, dass ich auf der didacta zahlreiche Seminaranfragen von Schulen aus ganz Deutschland bekommen habe. (Zusätzlich gibt es ja nach wie vor mein Handbuch „OneNote für Lehrer“, das Einsteiger Schritt für Schritt an die Funktionsweise heranführt – mit vielen Praxis-Beispielen für Schule und Unterricht.) Wenn man das Grundprinzip einmal verinnerlicht hat, ist OneNote ganz leicht zu bedienen – so wie die anderen Office-Programme Word, PowerPoint oder Outlook. Man muss also bei weitem kein Informatiker sein, um mit digitalen Notizbüchern zu hantieren.
  • Der Sinn von OneNote als digitaler Ordnungsmappe erschließt sich oft dank der Handschrift-Funktionen. Wer zum Beispiel ein Microsoft Surface mit Stiftbedienung zur Verfügung hat, kann sich noch eher vorstellen, komplett papierlos zu arbeiten und aufs digitale Arbeiten umzusteigen. Eine mögliche Grundausstattung für Lehrer stelle ich in einem früheren Blog-Artikel vor.
  • Wer einmal Blut geleckt hat, will OneNote voll ausreizen. Am Microsoft-Stand durfte ich viele engagierte Lehrer kennenlernen, die das Programm längst für sich erobert haben. Immer wieder haben sie vor mir ihre Tablets und Notebooks ausgepackt, um mir stolz ihre selbst befüllten Notizbücher zu zeigen. Es gibt sie also wirklich: Lehrkräfte, die ihr komplettes Unterrichtsmaterial digital organisieren.
  • Gleichzeitig werden die Rückfragen zu OneNote spezieller. Das liegt in der Natur der Sache: Je mehr OneNote-Funktionen man entdeckt, desto vielseitiger werden die Möglichkeiten für den Einsatz in der Schule. Wer viel ausprobiert und besonders effizient arbeiten möchte, ist eben immer auf der Suche nach praktischen Tipps und Tricks. Ich freue mich auf jeden Fall, wenn ich im persönlichen Austausch auf der didacta dem ein oder anderen weiterhelfen konnte.
  • Größte Erkenntnis – mal wieder: Es liegt an uns, wie wir die Digitalisierung mitgestalten, indem wir uns als Lehrer, Dozenten oder Trainer aktiv einbringen, Erfahrungen sammeln, aus Fehlern lernen und uns darüber austauschen. Software-Tools wie Microsoft OneNote sind längst verfügbar und unterstützen uns im Unterrichts-Alltag. Wir sollten also nicht warten, sondern endlich starten! Das und mehr habe ich auch bei einer Podiumsdiskussion auf der didacta 2018 vertreten.

Wie hast Du die didacta 2018 erlebt? Welche Erfahrungen hast Du vielleicht schon mit OneNote gemacht? Ich freue mich wie immer auf Meinungen und Kommentare unter diesem Artikel.

Dein Kommentar zum Artikel:

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: