27 Apr

OneNote auf einem Windows-PC installieren

Wie in dieser Einführung beschrieben gibt es OneNote für nahezu alle Geräte und Betriebssysteme. Zwischen den einzelnen Versionen kann es kleine Unterschiede in der Bedienung oder im Funktionsumfang geben. So unterscheidet sich zum Beispiel die volle Desktop-Software von der Touch- und Stift-optimierten Windows-App. Auch die Apps für iOS, Android und Windows Phone sind in der Bedienung jeweils an das entsprechende Smartphone angepasst. Die wichtigsten Funktionen enthält grundsätzlich jede der Versionen. Du kannst alle Notizen im Prinzip auf jedem Gerät gleichermaßen anschauen und bearbeiten.

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OneNote gibt es als klassisches Desktop-Programm in verschiedenen Versionen, je nach Microsoft-Office-Version als OneNote 2003, OneNote 2007, OneNote 2010 oder OneNote 2013. Die aktuelle Version OneNote 2016 wird als kostenloser Download angeboten. Daher beschreibe ich die Installation dieser Version in diesem Artikel.

Mit Windows 8 hat Microsoft übrigens auch eine Windows-App von OneNote veröffentlicht, die ebenfalls gratis ist. Seit Windows 10 ist sie in der Regel vorinstalliert. Die App wurde vor allem für touch- und stiftoptimierte Systeme wie Tablet-PCs entwickelt. Sie bietet aber immer noch weniger Funktionen als die Standard-Version für den Desktop.

Vorab-Check: Hast Du OneNote schon auf dem Computer?

Wenn Du bereits Programme wie Word oder Outlook verwendest, ist die Chance hoch, dass Du das komplette Office-Paket von Microsoft und damit auch OneNote schon längst auf Deinem PC hast. Das kannst Du ganz einfach überprüfen:

  1. Drücke die Windows-Taste auf Deiner Tastatur, so dass sich das Startmenü bzw. der Startbildschirm öffnet.
  2. Wenn Du jetzt direkt „onenote“ eintippst und OneNote auf Deinem Computer installiert ist, erscheint der entsprechende Eintrag zum Programm im Startmenü:

Startmenü-Einträge von OneNote

Achtung: Ob Du die komplette Desktop-Version von OneNote oder doch „nur“ die eingeschränkte und oft vorinstallierte Windows-App (s.o.) installiert hast, erkennst Du an der Endung im Startmenü. Die Vollversion ist von Haus aus mit der entsprechenden Jahreszahl benannt, hier z.B. „OneNote 2013„. Die Windows-App hat keine Endung.

Download und Installation von OneNote 2016

Wenn Du schon mal ein Programm auf dem PC installiert hast, sollte Dir die Installation von OneNote leicht fallen. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung können aber auch absolute Einsteiger gut nachvollziehen und selbständig bewältigen. Solltest Du auf Schwierigkeiten beim Installationsprozess stoßen oder Dir Schritte in der Anleitung nicht verständlich genug erklärt sein, dann hinterlasse doch gerne einen Kommentar mit Deinen Erfahrungen unter diesem Artikel.

Schritt 1:

Rufe die Internetseite http://www.onenote.com auf. Unter dieser Adresse findest Du nicht nur die Installationsdatei als kostenlosen Download, sondern auch viele weitere Infos, Anleitungen und Videos rund um OneNote. Nimm Dir gerne ein wenig Zeit zum Stöbern und Entdecken.

Screenshot: Download-Seite von OneNote

Schritt 2:

Klicke auf die Schaltfläche „Kostenloser Download“ (s. Abbildung). Die Installationsdatei wird auf Deinem Computer gespeichert. Sie ist mit nur 1 MB vergleichsweise klein, denn bei der Installation werden weitere Inhalte aus dem Internet heruntergeladen.

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Die Datei hat den Namen „setuponenotefreeretail.x86.de-de_.exe“ und ist für alle 32bit-Versionen von Windows-Rechnern gedacht. Unter „Weitere Downloadoptionen“ findest Du auch eine 64bit-Version für neuere Rechner. Microsoft selbst empfiehlt noch die 32bit-Version „für optimale Kompatibilität“. Wenn Du Dir unsicher bist, ist diese Version in jedem Fall die beste Wahl für Dich.

Schritt 3:

Mit einem Doppelklick auf die heruntergeladene Datei startest Du die Installation auf Deinen Computer. Lies die Anweisungen auf dem Bildschirm in Ruhe durch. Du kannst hier kaum etwas falsch machen und musst die meisten Schritte einfach nur mit „OK“ bestätigen.

Wartebildschirm: Office installiert

Je nachdem, wie Dein Rechner konfiguriert ist und ob er schon irgendwelche früheren Office-Versionen beherbergt, läuft der Installationsprozess zwar größtenteils automatisch, aber trotzdem nicht immer gleich ab. In vielen Fällen kann es sein, dass Du am Ende der Installation nur mit einem Microsoft-Konto weiterkommst und Dich mit selbigem anmelden musst.

OneNote 2013: Anmeldung erforderlich

Wenn Du Windows 8Windows 10 oder ein Windows-Smartphone nutzt, hast Du Dir vermutlich schon mal ein kostenfreies Microsoft-Konto eingerichtet. Dann kannst Du den folgenden Abschnitt überspringen und Dich direkt in OneNote anmelden:

OneNote 2013: Anmelden

Wenn Deine Mail-Adresse noch nicht bekannt ist, wirst Du voraussichtlich gebeten, Dich für ein neues Konto zu registrieren. In jedem Fall ist so ein Konto nützlich. Ich werde Dir in einem der nächsten Artikel erklären, wie Du zum Beispiel dank Microsoft-Konto die kostenlose Cloud „OneDrive“ nutzen kannst. So kannst Du alle Deine Dateien, Deine OneNote-Notizbücher und – wenn Du magst – auch Deine E-Mails an einem praktischen Ort verwalten und online drauf zugreifen.

Auch wenn Du diese Optionen nicht nutzt: Das Microsoft-Konto hilft der Software dabei, Dich zu identifizieren und ggf. Deine persönlichen Programm-Einstellungen zu synchronisieren. Sensible persönliche Dateien wiederum musst Du bei der Registrierung nicht preisgeben, wenn Du nicht willst.

Zusätzlich zum Desktop-Programm wird auch ein kleiner Helfer installiert, den Du in Zukunft blitzschnell aus dem System Tray, dem Info-Bereich rechts unten aufrufen kannst. Mit diesem Tool kannst Du zum Beispiel ganz einfach Grafiken auf Deinem Bildschirm ausschneiden und in OneNote ablegen oder schnelle Notizen erstellen, ohne die komplette OneNote-Software öffnen zu müssen.

OneNote 2013: System Tray Tool

OneNote starten und loslegen

OneNote startet sich nun vermutlich selbst und bereitet die Nutzeroberfläche für Dich vor. Das Programm begrüßt Dich danach in der Regel mit einem Beispiel-Notizbuch und ersten einfachen Skizzen, die Dir die Funktionen vorstellen sollen. Schau Dich einfach um und stöbere nach Lust und Laune auf den Seiten. Du kannst nichts kaputt machen!

Hinweis-Box: OneNote 2013 wird eingerichtet

In jedem Fall sieht die Oberfläche jetzt noch herrlich aufgeräumt aus. Wenn Du OneNote voll beherrschst und mit mehreren Notizbüchern jonglierst, wirst Du beobachten können, wie der Umfang mit Dir und Deinem Engagement wächst und wächst.

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In Kürze erfährst Du in diesem Blog, welche Möglichkeiten es gibt, um Dein erstes eigenes Notizbuch anzulegen und sinnvoll zu speichern. Dann wird’s richtig praktisch!

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