12 Sep

Surface Go für Lehrer: OneNote & mehr im Test [Anzeige]

Surface Go für Lehrer - Teaserbild

Was für ein Hype! Das Surface Go ist erst seit kurzer Zeit in Deutschland zu haben. Vor allem Lehrer und Schüler will Microsoft mit dem neuen Tablet ansprechen – und rührt fleißig die Werbetrommel. Das Gerät ist jetzt auch bei Händlern wie co.Tec zu haben, die auf den Bildungsbereich spezialisiert sind.

Die ersten Tests und Reviews klingen jedenfalls sehr positiv. Ob das Surface Go tatsächlich für Lehrer, Lehrkräfte und Schüler geeignet ist und die Bedürfnisse in Schule und Unterricht erfüllen kann, will ich in diesem Blog-Artikel erörtern.


Surface Go als mobiler Begleiter für die Schule?

Das Surface Go wiegt 522 Gramm (ohne Zubehör). Es hat ein 10-Zoll-Display und ist etwas kleiner als ein Din-A4-Blatt. Damit ist das Tablet schon mal handlicher und spürbar leichter als das erfolgreiche Surface Pro und viele vergleichbare Geräte.

Surface Go - Größe im Vergleich zu Din-A4

Das macht sich natürlich auch im Schullalltag bemerkbar: Anders als der große Bruder lässt sich das Surface Go recht gut mit einer Hand halten – so wie ein Buch oder eine Mappe. Wer sein Unterrichtsmaterial also zum Beispiel in OneNote organisiert, kann sich mit dem Surface Go bequem durch die Klasse bewegen.

Surface Go mit einer Hand halten

Das Surface Go hat einen recht breiten Rahmen. Was zunächst ein bisschen unmodern wirkt, ist eigentlich sogar praktisch. Ich kann das Gerät ringsrum an jeder Seite festhalten, ohne den Bildschirminhalt zu verdecken oder versehentlich eine Programm-Aktion zu starten. Das Touch-Display reagiert fix und ist erfreulich hell. Es spiegelt ein bisschen, aber selbst draußen bei Tageslicht kann ich alles gut erkennen.

Das Gehäuse wirkt hochwertig und ist nicht mit günstigen Plastik-Tablets zu vergleichen. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass mir das Surface Go aus der Hand rutschen könnte.


Zubehör fürs Surface Go

Mit der OneNote-App und dem Surface Pen wird das Surface Go zum digitalen Notizblock. Der Stift gleitet angenehm über das Display. Notizen und Skizzen sehen fast aus wie auf Papier. Das kennen wir prinzipiell schon vom Surface Pro. Durch die handliche Größe fällt mir die Stiftnutzung beim Surface Go sogar noch leichter, erst recht unterwegs in Bus und Bahn. Ich möchte sagen: Die Kombination „OneNote plus Surface Go“ ist für mobile Wissensarbeiter ziemlich unschlagbar.

Surface Go mit Stift unterwegs in der Bahn

Hier im Blog erkläre ich Dir übrigens auch, wie OneNote Deine Handschrift in Text umwandelt und wie Du kreative Sketchnotes erstellst.

Für das Surface Go gibt es optional auch wieder ein Type Cover. Zugeklappt schützt es das Tablet-Display. Sonst dient als Tastatur und macht das Gerät per aufklappbarem Ständer zum Mini-Laptop. Das Type Cover ist natürlich auch bei Händlern wie „co.Tec“ erhältlich.

Surface Go mit Type Cover

Auf den ersten Blick wirken die Tasten ziemlich klein, auf den zweiten Blick auch. Ich muss mich eine Weile ans Tippen gewöhnen, dann treffe ich aber problemlos die richtigen Buchstaben. Bei billigen Laptops habe ich mich schon oft über kleine und träge Touchpads geärgert. Beim Surface Go lässt es sich wunderbar bedienen, die Größe ist ebenfalls angenehm. Ich vermisse jedenfalls keine Maus.

Surface Go - Touch Pad vom Type Cover


Ist das Surface Go stark genug für den Schulalltag?

Das Surface Go gibt es in zwei Versionen. Die günstige Variante hat 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB Speicherplatz. Für diesen Test nutze ich das Surface Go mit 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Speicherplatz.

Woran messe ich nun die Leistung des Surface Go? In diesem Test geht es mir nicht um 3D-Spiele mit aufwändiger Grafik oder um professionellen Video-Schnitt mit Animationen. Dafür ist das Surface Go nicht gedacht und m.E. nicht das richtige Gerät. Im Schulalltag muss ein Computer stattdessen bei typischen Office-Aufgaben glänzen und einfach reibungslos funktionieren. Schüler sind ungeduldig, Lehrer brauchen Verlässlichkeit.

Windows 10 als Betriebssystem und Office 365 sind ja schon ein eingespieltes Team. Auf dem Surface Go von co.Tec ist sogar Windows 10 Pro vorinstalliert (und nicht die  beschnittene Variante Windows 10 S, auf der Du erst mal nur Apps aus dem Windows Store installieren kannst).

Es dauert beim ersten Start eine Weile, bis alle Updates heruntergeladen und aufgespielt sind. Erst danach ist es aus meiner Sicht fair, die Performance zu beurteilen.


Office-Apps und mehr

Mein Eindruck: Alle Programme und Apps starten ausreichend flott und reibungslos. Ich gehe davon aus, dass Du als Lehrer vor allem Programme wie Outlook, Word, Excel, PowerPoint und natürlich OneNote nutzt. Hier kommt das Surface Go schon mal nicht ins Schwitzen. Erwartungsgemäß reagiert die noch recht unbeliebte OneNote-App doch spürbar schneller als die umfangreiche Desktop-Variante OneNote 2016. Auf einem mobilen Gerät kann die App ihre Stärken offenbar recht gut ausspielen.

OneNote auf dem Surface Go

Auch bei einfacher Bildbearbeitung mit der Fotos-App, beim Video-Streaming und beim Surfen im Internet braucht das Tablet kaum „Denkpausen“. Mit verschiedenen Browsern und vielen geöffneten Tabs fordere ich das Surface Go heraus. Tatsächlich bleibt das Tablet selbst bei übertriebenem Multitasking noch gut bedienbar. Es ist kein Hochleistungs-Rechner, aber für alle typischen Aufgaben im Lehrer- und Schüleralltag reicht die Leistung aus meiner Sicht locker aus.


Mit dem Surface Go durch den Tag

Bei Angaben zur Akku-Leistung bin ich immer skeptisch! Die Hersteller behaupten, dass ihre Geräte jeden Marathon durchhalten. In Tests und Rezensionen sind die Bedingungen wiederum oft so unterschiedlich, dass ein fairer Vergleich fast unmöglich ist. Die Akkulaufzeit hängt ja von den laufenden Programmen, der Bildschirmhelligkeit und vielen weiteren Faktoren ab.

„Bis zu 9 Stunden Videowiedergabe“ soll das Surface Go jedenfalls laut Microsoft leisten können. Meine bisherige Erfahrung: Bei durchgängiger Nutzung mit verschiedenen Aufgaben – Mails checken, parallel im Web surfen, dabei Musik hören – komme ich auf rund 6 Stunden Betriebszeit. Mit einem bewussteren Umgang und diversen Einstellungen kann man den Akku des Surface Go sicher noch weiter ausreizen.


Anschluss gesucht, neue Möglichkeiten gefunden

Mit dem Ladegerät lässt sich das Tablet in knapp zwei Stunden wieder voll aufladen. Das finde ich schon bemerkenswert. Noch spannender finde ich, dass sich das Surface Go alternativ auch per USB-C aufladen lässt – übrigens als erstes Gerät der Surface-Reihe. So kann ich auf einer Reise zum Beispiel nur mit meinem Handy-Ladekabel auskommen oder im Flugzeug den USB-Port zum Aufladen nutzen. Praktisch!

Bei den weiteren Anschlüssen gibt es eine kleine Überraschung: Der typische PC-Nutzer erwartet vermutlich kein DVD- oder CD-ROM-Laufwerk mehr. Dass das Surface Go aber keinen klassischen USB-Port mehr hat, ist für viele ggf. noch gewöhnungsbedürftig.

Anschlüsse vom Surface Go im Überblick

Anschlüsse von links nach rechts: Kopfhörer-Ausgang, USB-C, Surface Connect (Ladegerät), microSD-Slot

Wer zum Beispiel einen USB-Stick oder ein anderes Gerät anschließen möchte, benötigt dafür einen Adapter, der bei Händlern wie „co.Tec“ erhältlich ist. Ich empfehle einfach, Dateien in der Cloud abzulegen oder Unterlagen per OneNote-Notizbuch mit Kollegen zu teilen.

Mit einer microSD-Karte kannst Du den Speicherplatz des Surface Go noch auf eine andere Art erweitern. Ich lagere dort z.B. meine synchronisierten OneDrive-Ordner und Downloads aus und habe so auf der eigentlichen Festplatte mehr Platz für Programme, Apps und andere Daten.

Zum Lehreralltag gehört auch das Präsentieren von Inhalten, zum Beispiel aus OneNote heraus. Weil das Surface Go auch keinen Mini-Displayport hat (anders als das Surface Pro), benötigst Du ebenfalls einen Adapter. In meinem OneNote-Blog für Einsteiger erkläre ich Dir alternativ, wie Du einen drahtlosen Adapter für Präsentationen und den Whiteboard-Modus einsetzt.


Fazit: Ist das Surface Go für Lehrer und Schüler geeignet?

Das Surface Go für Lehrer:

Das Surface Go ist das kleinste Modell der beliebten Surface-Reihe von Microsoft. Weil es leichter und handlicher ist, kannst Du es gut unterwegs nutzen, aber auch im Klassenzimmer – wahlweise als Tablet-PC oder als kleinen Laptop. Für die meisten Aufgaben im Schulalltag ist die Leistung mehr als ausreichend. Gleichzeitig wirkt das Surface Go hochwertiger und robuster als viele Billig-Geräte anderer Hersteller. Tastatur-Cover und Surface Pen sind aus meiner Sicht Pflicht-Zubehör.

Surface Go bei co.Tec bestellen

Wer anspruchsvollere Programme nutzen möchte oder wirklich mehr Rechenleistung braucht, sollte sich ggf. lieber für das größere Surface Pro entscheiden. Es hat zudem mehr Anschlüsse, ist aber auch deutlich teurer.

Das Surface Go für Schüler / Studierende:

Dass das Surface Go vergleichsweise leicht und mobil ist, macht es zum perfekten Begleiter in der Schultasche. Zum Mitschreiben in OneNote kenne ich kein handlicheres und verlässlicheres Gerät. Vielseitiger als ein iPad oder Android-Tablet ist das Surface Go mit Windows 10 und Office 365 allemal.


Übrigens: Am 25. September 2018 gebe ich im Auftrag von co.Tec ein kostenloses Webinar zum Thema „Surface Go für Lehrer“ und zum Zusammenspiel mit OneNote. Alle Infos erhältst Du rechtzeitig per E-Mail, wenn Du Dich jetzt oben rechts auf dieser Seite für den Gratis-Newsletter anmeldest.


Offenlegung: Bei diesem Artikel handelt es sich einen sogenannten „Sponsored Post“, also einen Artikel mit werblichem Hintergrund. Das Surface Go inkl. Zubehör wurde mir von der Firma „co.Tec“ zur Verfügung gestellt. Ich war bei der Umsetzung dieses Blog-Artikels redaktionell unabhängig und konnte den Inhalt komplett frei und ohne Vorgaben gestalten.

5 Gedanken zu „Surface Go für Lehrer: OneNote & mehr im Test [Anzeige]

  1. Pingback: Gratis-Webinar am 25.09. um 19:00 Uhr: Surface Go & OneNote für Lehrer | OneNote für Lehrer

  2. Und welcher Pen ist es nun? Das aktuellste Modell mit geringer Latenz oder der Vorgänger mit höherer Latenz und weniger Druckstufen? Diese wollte ja noch geklärt werden wobei das anhand der Stiftklammer schon klar sein sollte.

  3. Haben Sie mal das Surface Go mit dem neuesten Surface Pen getestet? Auf den Bildern sehe ich nur die Vorgängerversion. Mich würde interessieren, ob der Pen Jitter des Surface Pro und des Surface Book 2 auch auftritt. Mit meinen Surface Book 2 ist es manchmal in OneNote nicht möglich, etwas sauber zu schreiben oder zu zeichnen, da jede Linie starke Zacken oder Wellen bekommt. Beim Surface Book 2 bekommt Microsoft diesen schon sehr sehr lange bekannten Fehler nicht in den Griff. Da mich das als Lehrer sehr nervt, kann ich das Surface Go nicht empfehlen, wenn dieser Fehler dort auch besteht. Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar!

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