14 Mai

Synchronisieren statt speichern: OneNote aktualisiert Notizbücher automatisch

Vermutlich hast Du Briefe, Arbeitsblätter und sonstige Unterlagen bislang in Word, OpenOffice oder sonstigen Programmen verfasst. Im schlimmsten Fall hast Du es auch schon erlebt, dass Dein PC mitten in der Arbeit abgestürzt ist. Damit ist dann auch Dein mühsam geschriebener Text komplett verschwunden.

Aus dieser ärgerlichen Erfahrung hast Du gelernt, wie wichtig es ist, Deine Dateien zwischendurch immer wieder zu speichern. Vorsichtshalber. Und wenn Du an mehreren Computern arbeitest – zum Beispiel an einem Schreibtisch-PC und unterwegs an einem Laptop -, dann verbringst Du viel wertvolle Zeit mit dem Hin- und Herschieben vom Dateien per USB-Stick oder einem anderen Speichermedium.

OneNote für Lehrer - Banner

OneNote macht auch hier Dein Leben einfacher. Das habe ich Dir ja schon in meinen ersten Blog-Artikeln versprochen. Wenn Du Dein Notizbuch zum Beispiel in der Cloud eingerichtet hast – die aus meiner Sicht schlaueste Entscheidung -, dann musst Du ab sofort nie mehr selbst ans Speichern denken und nie mehr Dateien per USB-Stick hin- und hertragen. OneNote kümmert sich für Dich um alles – ganz automatisch!

So funktioniert das Prinzip:

Sobald Du in Deinem Notizbuch etwas veränderst, also zum Beispiel einen Abschnitt hinzufügst, einen Text bearbeitest oder eine Seite löschst, erkennt OneNote diese Änderung von sich aus und wird aktiv. OneNote gleicht die Änderungen umgehend mit der Notizbuch-Version in der Cloud ab und synchronisiert die betreffenden Abschnitte und Seiten. Die neue Version ist gesichert.

Damit Du Dich sicherer fühlst, zeigt OneNote Dir auch an, wenn eine automatische Synchronisierung läuft. Wenn Du auf einer Seiten zum Beispiel einen Text tippst, dauert es nur wenige Sekunden, bis OneNote dies registriert. Neben dem Notizbuch-Titel in der linken Spalte erscheint ein kleines grünes Rädchen.

OneNote synchronisiert: grünes Speicherrad am Notizbuch

Sobald alles synchronisiert ist, verschwindet es wieder. In früheren OneNote-Versionen (bis OneNote 2010) hat ein kleiner grüner Haken an dem Rädchen angezeigt, dass alle Änderungen gesichert wurden.

Wenn Du Dir unsicher bist, ob OneNote eine Änderung wirklich erkannt hat und synchronisiert, kannst Du auch eine „Zwangs-Synchronisierung“ starten. Klicke mit der rechten Maustaste auf das Notizbuch, dann auf „Dieses Notizbuch jetzt synchronisieren„. Alternativ funktioniert auch die Tastenkombination SHIFT + F9.

Du kannst auch den aktuellen Synchronisierungs-Stand aller Notizbücher mit Datum und Uhrzeit ablesen und bei Bedarf zum Beispiel alle Notizbücher auf einmal synchronisieren. Das Fenster dafür öffnet sich, wenn Du mit der rechten Maustaste auf dem Notizbuch die Option „Notizbuch-Synchronisierungsstatus“ auswählst.

Notizbuch-Synchronisierungsstatus in OneNote

Vielleicht möchtest Du während der Arbeit in OneNote zwischendurch mal in anderen Notizbüchern, Abschnitten oder Seiten etwas nachschlagen oder kopieren. Du musst auch dann nicht ans Speichern denken. Du kannst innerhalb des Programms hin- und herspringen, ohne dass irgendetwas an Einträgen oder Informationen verloren geht.

OneNote für Lehrer - Banner

Du wirst Dich schnell daran gewöhnen, dass OneNote diese Arbeit für Dich übernimmt und Du Dich endlich voll und ganz auf die Inhalte konzentrieren kannst. In den nächsten Artikeln erfährst Du, wie Du Deine OneNote-Notizbücher mit Kollegen teilst und gemeinsam mit ihnen an Arbeitsblättern oder sonstigen Texten arbeitest. Ich werde Dir außerdem erklären, wie Du Seiten exportierst, also in andere Datei-Formate bringst. So kannst Du Deine Inhalte auch in anderen Programmen weiterverwenden oder an Kollegen versenden, die OneNote noch nicht nutzen.

Ein Gedanke zu „Synchronisieren statt speichern: OneNote aktualisiert Notizbücher automatisch

  1. Pingback: Office Lens: Scanner-App für OneNote | OneNote für Lehrer

Dein Kommentar zum Artikel:

%d Bloggern gefällt das: